Die Rheinpfalz, 16.12.2008
Paten gesucht für Flüchtlinge aus Irak
SPEYER (epd). Die Evangelische Kirche der Pfalz und ihre Diakonie haben eine Hilfskampagne für irakische Flüchtlinge gestartet. Die Aktion „Save me - die Pfalz sagt Ja!" wolle Kriegsflüchtlingen aus dem Irak helfen, in der Region eine neue Heimat zu finden, sagte der Ausländer- und Aussiedlerbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, Reinhard Schott, gestern in Speyer.
Dazu sollen laut Schott ehrenamtliche Helfer als „Paten" gefunden werden, die die Flüchtlinge bei der Integration in die Gesellschaft begleiten. Auf ganz Rheinland-Pfalz würden rund 130 Menschen verteilt, die Zahl für die Pfalz stehe noch nicht fest. Landeskirche und pfälzische Diakonie wollten mit der Übernahme einer bundesweiten Hilfskampagne für irakische Flüchtlinge ein Zeichen der Hilfe setzen, sagte Schott. Für die Flüchtlinge aus dem Irak, darunter auch verfolgte Christen, sei aufgrund der schwierigen Lage in dem Kriegsland eine Rückreise unmöglich. Sie könnten mit einer Daueraufenthaltsgenehmigung in Deutschland rechnen. Die EU werde 10.000 Flüchtlinge aus dem Irak
aufnehmen, 2500 davon kämen nach Deutschland und würden dort auf die Bundesländer verteilt. In Flüchtlingslagern in irakischen Nachbarländern leben derzeit rund zwei Millionen Menschen.
Die „Paten" könnten bei Behördengängen oder Schulkontakten helfen. Eine „Patenschaft" soll laut Schott mindestens drei bis sechs Monate dauern. Voraussetzung seien Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz. Rund 250 „Paten" wären für die Begleitung der neu ankommenden Flüchtlinge aus dem Irak und aus anderen Länder nötig.
Diakoniepfarrer Gordon Emrich warb dafür, in den Kirchenbezirken Verantwortung für die Flüchtlinge zu übernehmen. Ziel sei es auch, die verschiedenen Hilfsangebote für Flüchtlinge zu vernetzen. Dadurch solle eine „Kultur der Integration" gefördert werden. Infos unter Telefon 06232/664101 und 06232/664262.
Dazu sollen laut Schott ehrenamtliche Helfer als „Paten" gefunden werden, die die Flüchtlinge bei der Integration in die Gesellschaft begleiten. Auf ganz Rheinland-Pfalz würden rund 130 Menschen verteilt, die Zahl für die Pfalz stehe noch nicht fest. Landeskirche und pfälzische Diakonie wollten mit der Übernahme einer bundesweiten Hilfskampagne für irakische Flüchtlinge ein Zeichen der Hilfe setzen, sagte Schott. Für die Flüchtlinge aus dem Irak, darunter auch verfolgte Christen, sei aufgrund der schwierigen Lage in dem Kriegsland eine Rückreise unmöglich. Sie könnten mit einer Daueraufenthaltsgenehmigung in Deutschland rechnen. Die EU werde 10.000 Flüchtlinge aus dem Irak
aufnehmen, 2500 davon kämen nach Deutschland und würden dort auf die Bundesländer verteilt. In Flüchtlingslagern in irakischen Nachbarländern leben derzeit rund zwei Millionen Menschen.
Die „Paten" könnten bei Behördengängen oder Schulkontakten helfen. Eine „Patenschaft" soll laut Schott mindestens drei bis sechs Monate dauern. Voraussetzung seien Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz. Rund 250 „Paten" wären für die Begleitung der neu ankommenden Flüchtlinge aus dem Irak und aus anderen Länder nötig.
Diakoniepfarrer Gordon Emrich warb dafür, in den Kirchenbezirken Verantwortung für die Flüchtlinge zu übernehmen. Ziel sei es auch, die verschiedenen Hilfsangebote für Flüchtlinge zu vernetzen. Dadurch solle eine „Kultur der Integration" gefördert werden. Infos unter Telefon 06232/664101 und 06232/664262.

